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Ausbildung zum Detektiv

Detektive und Detektivinnen beschaffen Informationen geschäftlicher oder privater Art für Auftraggeber. Hierzu sammeln sie Beweise für Zivil- und Strafprozesse, recherchieren Sachverhalte und observieren bzw. befragen Personen.

Janusz Klosowski / pixelio.de

Detektive und Detektivinnen erschließen und sichern als private Ermittler/innen Beweismaterial für Privatleute oder Unternehmen. Das Spektrum ihrer Aufträge reicht von Recherchen zum Sorge- und Unterhaltsrecht über Untersuchungen zu Zivil- oder Strafprozessen bis hin zu Fällen von Versicherungsbetrug oder Computerkriminalität.

Für die Lösung der mitunter sehr komplexen Problemstellungen greifen Detektive und Detektivinnen auf verschiedene Ermittlungsverfahren zurück. Beispielsweise recherchieren sie im Internet oder am Telefon nach allen verfügbaren Informationen zu einem bestimmten Sachverhalt. Sie führen aber auch Befragungen und Observierungen durch oder werten Spuren vor Ort aus. Wenn sie als verdeckte Ermittler vorgehen, treten sie z.B. als potenzielle Geschäftspartner auf.

Detektive und Detektivinnen finden Beschäftigung in Detekteien und Ermittlungsbüros, beispielsweise bei der in Frankfurt ansässigen Detektei Tudor, bei Sicherheits- und Wachdiensten, Objektschutz-, Wach- und Schließgesellschaften, im Einzelhandel oder in Versicherungsunternehmen.

Bedingt durch die Notwendigkeit, dass Detektive und Detektivinnen eine hohe Sozialkompetenz, Charakterstärke und damit verbunden eine gewisse menschliche Reife besitzen sollten, können sich Teilnehmer ab 24 Jahren für einen Ausbildungslehrgang direkt bei der IHK anmelden. Ein mittlerer Bildungsabschluss und ein entsprechender Berufsabschluss oder ein Studienabschluss sind erforderlich. Personen, die nach der Bundeswehrzeit oder nach einer Dienstzeit bei der Polizei, in einem Nachrichtendienst oder einer anderen ermittlungsbezogenen Institution tätig waren, erfüllen ebenfalls die Voraussetzungen. Mit der Anmeldung ist ein polizeiliches Führungszeugnis einzureichen. Die Teilnehmer sollten über ein internetfähiges Notebook verfügen, die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe abgelegt haben und einen gültigen Führerschein besitzen.

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