Du bist hier: 

Guide für bessere Partybilder

Verwackelte und unscharfe Partyfotos müssen nicht sein. Mit diesen Tipps gelingt es, bessere Aufnahmen zu machen. Besonders wichtig ist die Beherrschung der Kamerafunktionen - aber auch das Spielen mit verschiedenen Perspektiven führt zu besseren Partybildern.

Copyright: Moyan Brenn / www.flickr.com/aigle_dore

Partyfotos gelten als sehr gefragt, schließlich können sie in sozialen Netzwerken veröffentlicht und auf diesem Weg mit Freunden geteilt werden. Allerdings müssen viele Clubgänger gestehen, dass sie mit ihren selbst geknipsten Fotos häufig gar nicht so zufrieden sind. Oft werden die Fotos zur Enttäuschung, weil Kompaktkamera oder Smartphone keine guten Aufnahmen gemacht haben.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, gute Partyaufnahmen zu machen. Entscheidend ist das Wissen: Oft müssen nur wenige Dinge geändert werden, damit die Fotos gelingen. Zwar handelt es sich hierbei überwiegend um technische Dinge, aber dennoch lohnt es sich, die Details zu kennen. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, deutlich bessere Partybilder zu machen.

Herausforderung: Fotografieren bei wenig Licht

Häufig mangelt es bei Bildern an der Qualität, weil sie unscharf oder verwackelt sind. Zudem wirken sie häufig sehr pixelig – Fotografen bezeichnen diesen Effekt als Rauschen. Das Rauschen führt dazu, dass die Bilder sehr grob erscheinen und dadurch stark an Detailtiefe verlieren.

Die Ursache für beide Probleme ist das vergleichsweise schlechte Licht an den Party-Locations. Für das menschliche Auge mag die Umgebung zwar noch hell genug erscheinen, doch für einen Kamerasensor ist sie zu dunkel. Infolge aktivieren die meisten Kameras von selbst eine längere Belichtungsdauer. Dies hat einen simplen Hintergrund: Je länger belichtet wird, desto weniger dunkel sind später die Bilder. Allerdings führt das längere Belichten demgegenüber zur Unschärfe.

Das Rauschen kommt wiederum vom so genannten ISO-Wert. Viele Kameras erhöhen ihn, wodurch die Belichtungszeit verkürzt werden kann. Doch ein zu hoher ISO-Wert kostet wertvolle Details und kann letztlich die gesamte Bildoptik zerstören.

Mit Blitz Fotografieren

Das Problem mit der langen Belichtungsdauer lässt sich am einfachsten durch Blitzen lösen. Allerdings kann es hierbei passieren, dass die gesamte Szenerie zu hell erscheint. Deshalb arbeiten Profis gerne mit einem Bouncer oder einer Softbox. Ein Boucer lenkt das Blitzlicht um, beispielsweise gegen die Decke im Raum. Eine Softbox lindert ihn. Diese Tricks funktionieren auch mit einer Kompaktkamera, indem zum Beispiel ein Bierdeckel im 45-Grad Winkel vor den Blitz gehalten wird und somit für eine Umlenkung sorgt.

Ansonsten empfiehlt es sich, Fotos an möglichst hellen Orten zu machen. Außerdem kann auch Discolicht eine wertvolle Hilfe beim Fotografieren sein. Wenn ein Scheinwerfer besonders intensiv aufleuchtet, gilt es einfach auszulösen. Mit ein wenig Glück gelingt ein Volltreffer, sodass das Bild in einer besonderen Atmosphäre erstrahlt.

ISO-Wert richtig einstellen

Der ISO-Wert regelt die Lichtempfindlichkeit: Je höher der Wert, desto empfindlicher reagiert die Kamera – infolge lässt sich somit die Belichtungsdauer verkürzen. Allerdings führen hohe ISO-Werte zum bereits erwähnten Rauschen. Deshalb sollten Kamerabesitzer wissen, wie hoch sie mit dem ISO-Wert bei ihrer Kamera gehen können. Hierfür genügt es, einige Testaufnahmen in einer dunklen Umgebung zu machen. Gerade bei einfacheren Kameras ist es meist nicht empfehlenswert, höher als ISO 1600 zu gehen.

Objektiv auf Offenblende stellen

Die Blende ist ein Bestandteil des Objektivs. Je weiter sie geöffnet ist, desto mehr Licht trifft in kürzerer Zeit auf den Kamerasensor. Daher ist es ratsam, mit offener Blende zu fotografieren – zumal eine offene Blende auch zu einer Unschärfe im Hintergrund führt und somit einen tollen Effekt verspricht.

Kamerafunktionen beherrschen

Alle genannten Kamerafunktionen gilt es nicht nur zu verstehen, sondern auch an der Kamera zu beherrschen. Dies ist aber zumeist nur bei Kameras mit manuellem Modus bzw. „M-Modus“ möglich. Infolge sollte probiert werden, die Einstellungen vorzunehmen. Anschließend empfiehlt sich regelmäßiges Fotografieren, um Routine zu erlangen und die einzelnen Funktionen besser zu verstehen.

Perspektive und Gestaltung nicht vergessen

Technik ist beim Fotografieren längst nicht alles – gute Bilder entstehen in erster Linie dadurch, dass der Fotograf im richtigen Augenblick auf den Auslöser drückt. Deshalb ist es wichtig, die Kamera stets griffbereit zu haben und auch bewusst mit Perspektiven zu spielen. Es lohnt sich, Szenen aus verschiedenen Perspektiven abzulichten, denn oft wird später eine Perspektive als reizvoll empfunden, die während des Fotografierens gar nicht so interessant zu sein schien.

Fotos teilen

Selbst die schönsten Fotos sind nahezu wertlos, solange sie nicht mit Freunden geteilt werden. Dies bedeutet aber nicht, Partybilder im Web verbreiten zu müssen. Besonders gute Aufnahmen haben es verdient, als richtige Fotos ausgedruckt und beispielsweise in Collagen eingearbeitet zu werden. Bei MyPoster steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Bildformaten bereit, egal ob Großformate, Leinwanddrucke oder Echt-Glas-Abzüge. Eine hohe Druckqualität und attraktive Preise sprechen dafür, Fotos online zu bestellen.

Copyright ©2012 Ortskontrollfahrt.de GbR / OKF-Media. All rights reserved.