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Klassische Cocktails für jede Feierlichkeit

Cocktails werden immer beliebter auch im privaten Rahmen. Auf immer mehr privaten Partys begeistern die alkoholisierten Erfrischungsgetränke Gäste. Schließlich ist das Mischen der meisten Cocktails gar nicht so schwer. Wer demnächst eine Feier plant, kann in diesem Artikel Rezepte für fünf Cocktail-Klassiker finden.

Bei der Zubereitung von Cocktails ist es sehr wichtig, auf das richtige Mischverhältnis zu achten. Bildquelle: fotolia.com © santypan (CC0 1.0)

Die nächste Feierlichkeit in den eigenen vier Wänden kommt bestimmt, und leckere Cocktails müssen nicht nur während dem Nachtleben im Lieblingsklub oder in der Szene-Bar angeboten werden. Was der Fachmann hinter der Bar kann, kann man als angehender Hobby-Cocktail-Mixer mit etwas Geschick und Recherche auch selbst zubereiten.

Einerseits kann die Beschäftigung mit Cocktails zwar eine sehr komplexe Sache sein – es gibt unzählige Variationen, bei denen der Geschmacksfantasie keine Grenzen gesetzt sind, aber um den Überblick zu behalten, sind nun hier die fünf zeitlosen besten klassischen Cocktails aufgelistet mit einer Anleitung zur Zubereitung.

Aber warum klassische Cocktails? Da die Barkultur seit einigen Jahren eine Renaissance erfährt, sind klassische Cocktails weiterhin sehr beliebt. Auch die Deutsche Barkeeper-Union e.V. bestätigt diese zunehmende Leidenschaft zur Barkultur. Trends kommen und gehen, aber für Standard-Cocktails finden sich auf jeder Feier freudige Abnehmer unter den geladenen Gästen. Deshalb ist diese Rangliste der klassischen Cocktails sehr sinnvoll, um die Herzen seiner Gäste höher schlagen zu lassen.

Was ist zu beachten?

Zunächst ist es sehr wichtig, die richtige Auswahl an Zutaten für geschmackvolle Cocktails im Haus zu haben. Diese kann man im Supermarkt, Getränkefachhandel oder auch in spezialisierten Online-Shops kaufen. Aber neben dem frischem Obst, den leckeren Säften, den hochwertigsten Gewürzen, den passenden Basis-Spirituosen, den stilvollen Bar-Accessoires und den eindrucksvollen Garnituren braucht man noch etwas mehr: Übung, Experimentierfreude, Wissen über die perfekte Portionierung – und auf geht´s: das Fest kann beginnen.

Auf dem ersten Platz: der Martini-Cocktail

Da war doch was? Richtig, Bond, James Bond – geschüttelt, nicht gerührt. Der Klassiker schlechthin und was die Zutaten und die Zubereitung betrifft, kinderleicht.

Was muss dafür da sein? 6cl Gin, 2cl Wodka und 1cl trockener Wermut. Diese Zutaten dann mit Eiswürfeln in einem Shaker schütteln – nicht rühren – und in ein vorgekühltes Martiniglas geben. Und zu guter Letzt: eine hauchdünne Zitronenscheibe dazugeben. Fertig!

Platz Zwei: der Sex on the beach

Der Klassiker funktioniert auf jeder erdenklichen Festlichkeit. Dieser Cocktail ist eigentlich ein fruchtiger, leicht süßer Longdrink, der mit Cranberry-Saft gemixt wird. Weil dieser Saft aber nicht immer leicht zu bekommen ist, existieren zwei Variationen: einmal mit Cranberry-Saft und einmal ohne.

Zunächst der Sex on the Beach ohne Cranberry Saft: Man nehme 4cl Wodka, 2cl Pfirsichlikör, 2 cl Zitronensaft, 1cl Grenadine, 4cl Orangensaft und 2cl Ananassaft. Dann werden alle Zutaten mit kleinen Eiswürfeln in einem Shaker gut durchgeschüttelt und anschließend in ein stilsicheres Glas gegossen. Und für die optische Dekoration: Ananas und Kirsche am oberen Glasrand geschmackvoll anbringen.

Ist Cranberry-Saft vorhanden, bleibt die Prozedur die gleiche, nur sollte man weißen Pfirsichlikör hinzufügen und die Grenadine und den Ananassaft weglassen.

Auf dem dritten Platz: der Cuba Libre

Cuba Libre meint auf Deutsch „freies Kuba“. Der Longdrink entstand um 1900 in Kuba, um auf die Befreiung Kubas von der spanischen Kolonialherrschaft anzustoßen.

Die Zutaten: 6cl Rum, 100 ml Cola und eine halbe Limette.

Die halbe Limette wird dann in einem klassischen Barglas mit einem sogenannten Stößel ausgepresst. Dann weißen oder braunen Rum dazu geben und mit einem Löffel umrühren. Im Anschluss: in ein Glas mit Eiswürfeln abseihen. Die Cola hinzugießen, leicht umrühren und eventuell ein paar Limettenspalten hinzufügen. Fertig.

Achtung: gerade nicht mehr benötigte Limettenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf den Teller legen, damit sie nicht austrocknen.

Und der vierte Platz: der Tequila Sunrise

Dieser Cocktail ist etwas heftiger, aber auch vitaminreicher.

Die Ingredienzen: 5cl hellen Tequila, 12 cl Orangensaft, 1 cl Zitronensaft und 1 bis 2 cl – je nach Geschmack – Grenadine.

Damit das Mischverhältnis auch stimmt, braucht man jetzt eine Stoppuhr, falls keine vorhanden ist, kann man auch von zehn an abwärts zählen.

Dann: den Tequila, Orangen- und Zitronensaft in einen Shaker geben. Und jetzt aufgepasst: nur zehn Sekunden shaken. Anschließend drei bis vier Eiswürfel in ein Glas geben und den Shaker durch ein Sieb in das Glas abgießen. Und zum Schluss die Grenadine an einem Barlöffel herunter in den Cocktail fließen lassen.

Auf Platz fünf: der Mojito

Das Besondere bei diesem Sommer-Cocktail ist die erfrischende Minze in Kombination mit der fruchtigen Limette.

Was braucht man? 6cl weißen Rum, Sodawasser, frische Minzblätter, brauner Rohrzucker und eine halbe Limette.

Die frischen Minzblätter und geviertelte halbe Limette mit dem braunen Rohrzucker in ein stabiles Glas geben und mit einem Löffel sanft andrücken. Dann denn Rum dazugeben und mit zerstückeltem Eis verrühren. Und zum Schluss das Sodawasser aufgießen und mit einem Minzezweig garnieren.

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