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Partner während einer Partynacht kennenlernen

Das erste Kennenlernen ist ein Moment, an den sich Paare gerne wiedererinnern. Anlass und Ort sind meist recht verschieden. Viele Paare haben sich am Arbeitsplatz, Cafés oder privaten Partys kennengelernt.

Andere nutzen den Fortschritt der Technik und lernen ihren Parter online auf parship.de kennen. Weniger erfolgsversprechend sind dagegen Diskotheken. Im Anschluss möchten wir Ihnen zeigen, dass man den zukünftigen Partner auch auf einer Party kennenlernen kann.

Single-Partys: Hier fühlt sich niemand alleine

Partys sind eine von vielen Möglichkeiten, einen neuen Partner kennenzulernen. Dass nicht alle Teilnehmer genau diese Absicht haben, sollte klar sein. Anders sieht es bei Single-Partys aus. Hier haben alle dasselbe Ziel: Die Liebe des Lebens zu finden.

Beim Besuch einer Single-Party wird schnell klar, dass es sich hier nicht um eine typische Feier handelt: Ziel ist es, dass sich Menschen mithilfe einer feierlichen Atmosphäre völlig ungezwungen kennenlernen können. Diese Party-Art wird häufig in Bars oder Diskotheken veranstaltet. Ihren Ursprung feiert die Single-Party in den 1990er Jahren. Damals war das Phänomen sehr beliebt, heute sind Single-Partys dagegen eine Rarität, wobei der Trend in Großstädten langsam wieder auflebt.

Das Prinzip ist simpel: Jeder Single erhält einen nummerierten Sticker, der an seiner Kleidung befestigt wird. Das Interessante an dem Angebot ist, dass die Teilnehmer Nachrichten schreiben können. Sobald eine Stickernummer auf der Anzeigetafel erscheint, kann der Adressat die Nachricht beim DJ abholen. Wie sich der Kontakt weiterentwickelt, hängt von dem Empfänger ab.

Wie zuvor erwähnt, waren Single-Partys in den 1990er Jahren ein absoluter Hit, wenn es um die Anzahl der Besucher geht. Leider standen die Besucherzahlen in keinerlei Verbindung mit dem Erfolg. Trotz großer Vorbereitungen, gepflegtem Auftritt und schöner Kleidung gab es keine Garantie dafür, die Party mit einem potenziellen Partner zu verlassen. Der Verlauf der Feiern ließ sich mit einer Sinuskurve beschreiben: Der Zustand der Gäste reichte von aufgeregt über stimmungsvoll bis hin zur Ernüchterung. Vielleicht war der geringe Erfolg der Singles ein Grund dafür, dass diese Form der Partnersuche nicht mehr so beliebt ist. Glücklicherweise gibt es heute viele Alternativen, die auf dem Konzept aufbauen, jedoch interessantere, modernere Methoden verwenden.

5 moderne Alternativen zur Single-Party

1. Speed-Dating:
Beim Speed-Dating muss man in wenigen Minuten alles richtig machen. Keine leichte Aufgabe, gerade für schüchterne Singles und Speed-Dating-Neulinge. Das Prinzip ist einfach: Singles sitzen sich gegenüber und haben wenige Minuten Zeit, um miteinander zu reden. Die Gesprächszeit variiert von fünf Minuten bis 30 Minuten und länger. Nach Ablauf der Zeit wechseln die Gesprächspartner. Ziel ist es, möglichst viele neue Menschen kennenzulernen. Das Prinzip basiert auf der Erkenntnis, dass der erste Blick zählt. Entscheidend für den Erfolg ist also nicht nur die eigene Person, sondern auch das Auftreten, die Kleidung und Körpersprache. Da man nur wenige Minuten Zeit hat, muss aber auch alles „wie am Schnürchen“ laufen. Es ist wichtig, die richtigen Fragen zu stellen, damit beide Seiten Zeit haben, sich kennenzulernen. Stimmt die Chemie, läuft das Gespräch wie von alleine. Wenn sich dagegen beide nicht riechen können, kann die Zeit sehr langsam vergehen. Das ist auch einer der großen Nachteile des Speed-Datings.

2. Kuschel-Partys:
Beim neusten Trend aus den USA ist Anfassen erlaubt, zumindest solange die Kleider an bleiben. Die Zielgruppe sind ganz klar Singles, die Nähe, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Liebe suchen. Diese erhalten sie ausgerechnet von Wildfremden. Die erste Kuschelparty fand 2004 in New York statt. In der Metropole herrschen lange Arbeitszeiten und es ist nicht unbedingt einfach, den Richtigen zu finden. Viele Menschen leben ausschließlich für ihren Job und vereinsamen. Die Termine und Konditionen sind hierzulande vom Veranstalter abhängig: Die Preise liegen meist zwischen 15 und 25 Euro, wobei die Herren der Schöpfung mehr zahlen, als die Damen. Das sind die Männer aber auch schon fast gewöhnt, schließlich ist es in vielen Discotheken nicht anders. Einen Dresscode gibt es in der Regel nicht, jedoch wird gefordert, dass die Menschen gepflegt und vor allem sauber sind. Zu Beginn der Knuddel-Party stellen sich die Gastgeber vor und erklären die Regeln, um die Aufregung zu nehmen. Anschließend wird eine Stunde lang gekuschelt. Für maximalen Komfort liegen viele Matratzen und Kissen auf dem Boden. Gekuschelt wird nicht wild drauf los, sondern nur auf Absprache. Sollte jemand „nein“ sagen, muss man das akzeptieren. Ob Küsse erlaubt sind, hängt wiederum vom Veranstalter ab. Alkohol ist ganz klar verboten, die Gefühle, die hier frei werden, sollen ungetrübt sein. Und das ist auch der Grund, warum diese Party so beliebt ist. Hier treffen sich Menschen, die ganz sie selbst sind und sich nicht für ihre Gesten oder Entscheidungen schämen. Auch schüchterne Menschen können lernen, offener zu werden.

3. Flirt-Boat:
Eine willkommene Alternative zur klassischen Single-Party ist das Flirt-Boat. Getreu dem Motto „Auf dem See gibt es kein Entrinnen“ können sich Singles auf dem Schiff richtig kennenlernen. Die Rahmenbedingungen scheinen auf den ersten Blick perfekt zu sein. Vorteilhaft ist, dass sich alle Teilnehmer auf engen Raum befinden und so wohl oder übel miteinander reden müssen. Einerseits ist man nicht wie beim Speed-Dating daran gebunden, mehrere Minuten einen Menschen anzuhören, der einen nicht interessiert, andererseits ist die Fläche auf dem Schiff klein genug, dass man alle Menschen kennenlernen kann. Die Dinge nehmen sozusagen ihren eigenen Lauf. Einziger Nachteil dieser Single-Party-Alternative: Wenn gar kein potenzieller Partner auf dem Schiff ist, kann man nicht einen Rückzieher machen, es sei denn, man ist ein äußerst langatmiger Schwimmer.

4. Hochzeiten:
Die Hochzeit ist letztendlich auch eine Party, wobei hier eigentlich zwei bestimmte Menschen gefeiert werden sollen. Viele Brautpaare sind allerdings so freundlich und arrangieren einen Singletisch. Damit nehmen sie den eingeladenen Gästen, die ohne Begleitung erscheinen müssen, einen Stein vom Herzen. Wer also am Singletisch platziert wird, sollte sich nicht über das Outing seines Privatlebens ärgern, sondern die Opportunität ergreifen und neue, interessante Menschen kennenlernen. Schnappen Sie sich eine interessante Person, wenn Fotos geschossen werden, und fordern sie ruhig den einen oder anderen Gleichgesinnten zum Tanzen auf. Wer weiß, vielleicht fangen die Schmetterlinge im Bauch an zu kribbeln.

5. Karneval:
Bewohner einer „närrischen“ Gegend wissen bereits, dass der Karneval die perfekte Gelegenheit ist, neue Menschen kennenzulernen. Während dieser Party sind alle ausgelassen, fröhlich, in Partystimmung und offen für neue Kontakte. Gerade schüchterne Singles haben zu Karneval die Möglichkeit, die eigene Hemmung zu überwinden und mutiger zu werden. Mit Freunden gemeinsam kostümiert und unterwegs sinkt die Hemmschwelle automatisch. Gesprächsthemen sind immer genügend vorhanden und bald kommt das eine oder andere Kompliment zum Kostüm. Das Kostüm ist allerdings nicht das Einzige, worauf Singles beim Karneval achten müssen. Wie bei jeder anderen Party gilt auch hier: Lachen, fröhlich sein und lächeln, was das Zeug hält. Eines sollte allerdings klar sein: Der Karneval ist ideal, um neue Menschen kennenzulernen. Dass etwas Ernstes aus der neuen Bekanntschaft wird, sollte niemand hoffen. Meist sind die neuen Beziehungen schnell vergessen. Das ist aber kein Problem, immerhin kann man den Fasching nutzen, um das Flirten zu praktizieren. Übung macht schließlich den Meister, und dann klappt es auch mit der Partnersuche.

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