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Wohnen in Niedersachsen: Leben zwischen Deich und Großstadt

Niedersachsen steht vor allem für Vielfalt. Wer in diesem Bundesland wohnen möchte, hat die Qual der Wahl: Von kleinen Dörfern an der Nordsee und im Harz bis hin zur Großstadt ist alles zu finden. So unterschiedlich wie die Wohngegenden sind in Niedersachsen jedoch die Infrastruktur, der Arbeitsmarkt sowie die Mietpreise.

Foto: Birgit Winter / pixelio.de

Große strukturelle Unterschiede

 
Während vor allem die ländlichen Regionen abseits der großen Zentren, wie zum Beispiel das Wendland, Ostfriesland oder das Eichsfeld, strukturschwach sind und über eine weniger ausgeprägte Infrastruktur verfügen, bieten Hannover, Braunschweig oder der Hamburger Speckgürtel wesentlich mehr. Sowohl die Verkehrsverbindungen als auch die Einkaufsmöglichkeiten und das Arbeitsplatzangebot sind hier vielfältig.

Wohnraum in den Städten teuer

 
Die Attraktivität dieser Gebiete wirkt sich deutlich auf die Miet- und Immobilienpreise aus. Besonders teuer ist es in der Landeshauptstadt Hannover. Neben zahlreichen Unternehmen, die Arbeitnehmer anziehen, sorgen hier auch die Bildungsangebote wie die Universitäten mit ihren zahlreichen Studenten dafür, dass Wohnraum knapp wird. Ähnlich ist dies in Braunschweig und auch Wohnungen in Oldenburg finden kann zum Problem werden. Auch in diesen Städten ziehen vor allem die Universitäten junge Menschen aus ganz Deutschland an.


In den niedersächsischen Kreisen der Metropolregion Hamburg steigen die Mieten ebenfalls, da zahlreiche Arbeitnehmer von dort aus täglich in die Hansestadt pendeln. Dass die durchschnittlichen Kosten für Wohnraum in Niedersachsen dennoch im Bundesvergleich nicht überdurchschnittlich hoch sind, liegt an den strukturschwachen Regionen, in denen der Quadratmeter in mittleren Lagen oft schon ab 3,50 € verfügbar ist.

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