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Wie viel Schlaf ist für Menschen wichtig?

Menschen diskutieren seit Anbeginn der Zeit über die ideale Schlafdauer. Fakt ist, dass der durchschnittliche Mensch etwa ein Drittel seines Lebens verschläft.

Dietmar Meinert / pixelio.de

Acht, sieben oder sechseinhalb Stunden - es gibt unterschiedliche Auffassungen, wie lange Menschen im Idealfall schlafen sollten. Nicht zu bestreiten ist die Tatsache, dass sich das menschliche Schlafbedürfnis im Laufe des Lebens ändert. Ein Säugling zum Beispiel schläft etwa 16 Stunden pro Tag. Der Jugendliche kommt mit nur neun Stunden aus. Die meisten Erwachsenen beginnen den Tag nach sieben bis acht Stunden völlig erholt. Mit weniger als sechs Stunden kommen Menschen meist nicht aus.

Die ideale Schlafdauer - noch immer ein Rätsel

Und dennoch gibt es Menschen, die keine Minute ihres Lebens verschlafen. Diese Tatsache spricht gegen alles, was Wissenschaftler vertreten. Sie sehen den Schlaf als menschliches Grundbedürfnis an. Ngoc Thai, ein 1942 geborener Vietnamese, scheint dagegen ohne Schlaf auszukommen. Der als Bauer lebende Mensch erlitt 1973 eine Fieberattacke, seit dem er keine Minute mehr geschlafen hat. Rein physisch ist der Vietnamese völlig in Ordnung und bleibt trotz Schlaflosigkeit unbeeinträchtigt. Er ist sogar in der Lage, jeden Tag zwei 50 Kilogramm schwere Säcke über eine Distanz von vier Kilometern zu tragen.

Auch in der Vergangenheit gab es Menschen, die nicht oder nur wenig geschlafen haben. Napoleon Bonaparte soll mit nur drei bis vier Stunden, Leonardo da Vinci mit eineinhalb Stunden ausgekommen sein. Auch wenn der Fall Ngoc Thai eine Ausnahme ist, kommen die meisten Menschen ohne Schlaf nicht aus. Die Schlafdauer selbst ist sehr variabel und von Mensch zu Mensch verschieden. Eine Daumenregel für die ideale Schlafdauer gibt es nicht, auch wenn Statistiken das die Deutschen im Schnitt etwas mehr als 500 Minuten schlafen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Jeder Mensch muss seine eigene ideale Schlafdauer ermitteln, nach der er mit Sicherheit sagen kann, sich ausgeruht zu fühlen.

Schlafqualität: Schlafmangel und Schlafstörungen

In einer Welt, in der immer mehr von einem Menschen verlangt wird, spielt die Schlafdauer alleine längst nicht mehr die einzige Rolle. Denn eine ausreichende Schlafdauer garantiert nicht gleichzeitig eine hohe Schlafqualität. Immer mehr Menschen leiden an Schlafstörungen, auch wenn sie keinen Schlafmangel haben. Schlafstörungen wie zum Beispiel Insomnie liegt dann vor, wenn sie über einen längeren Zeitraum von einigen Wochen besteht und folglich die Tagesbefindlichkeit beeinträchtigt. Schlafmangel hingegen kann ein vorübergehendes Problem sein, welches häufig durch Faktoren wie Zeitmangel herbeigeführt wird.

In vielen Fällen ist auch das Schlafzimmer schuldig an einer schlechten Schlafqualität. Wer morgens mit Rückenschmerzen erwacht, sollte unbedingt sein Bett inspizieren: Wie alt sind es und die Matratze? Erfüllt es noch die eigenen Bedürfnisse? Wenn nicht, dann muss ein Neues her. Auch der Bettwäsche sollte man einen zweiten Blick spenden: Fühlt man sich in ihr wirklich wohl? Ist sie atmungsaktiv, damit sich der Körper nachts nicht unnötig erwärmt? Auf estella-shop.de gibt es hochwertige Bettwäsche, die nicht nur aus wertigen Materialien gefertigt wird, sondern auch viele weitere Qualitäten vorweist: Die Bettwäsche wirkt temperaturausgleichend, sie ist hautsympathisch, atmungsaktiv, pflegeleicht und anschmiegsam. Beste Voraussetzungen, um schnell einzuschlafen und Energie für den nächsten Tag zu tanken. Weitere Tipps, wie man die Schlafqualität verbessern kann, gibt es hier.

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