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Geldanlage mit kleinem Budget

Wer viel Geld hat, kann auch in Aktien investieren. Ein Spruch, der keineswegs stimmt. Denn auch Anleger, die nur ein geringes Plus auf ihrem Konto haben, können in Aktien investieren und dem traditionellen Sparbuch die kalte Schulter zeigen.

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Zu beachten ist jedoch, dass eiserne Reserven auf dem Sparkonto verbleiben sollten; das gesamte Kapital sollte, aufgrund des vorhandenen Risikos, nicht in Aktien investiert werden. Auch dann nicht, wenn der Anleger todsichere Tipps erhalten hat oder überzeugt ist, gar nicht verlieren zu können.

Aktien sind auch für Geringverdiener interessant

Deutsche Kleinanleger meiden die Börse. Im Regelfall fließt das Ersparte auf Sparkonten. Gerade einmal 13 Prozent der Deutschen besitzen Aktie, haben Fondsanteile, oder andere Formen von Investments. Auf den deutschen Sparbüchern schlummern hingegen zwei Billionen Euro. Der einzelne Sparer hat kaum etwas davon; die Zinsen sind derart gering, dass es kaum zu einer Kapitalvermehrung kommt. Wer einen Teil seines Geldes lieber arbeiten lassen möchte, sollte sich für Aktien entscheiden. Die Renditen sind wesentlich besser als auf einem Sparbuch. Doch besteht die Gefahr, dass das eingesetzte Kapital zur Gänze verloren wird? Kann ein Börsen-Crash dazu führen, dass der Anleger am Ende sein gesamtes Geld verliert?

Der lange Atem als Erfolgsrezept?

Der Anleger sollte sein Geld streuen; so ist es ratsam, dass auf mehrere Pferde gesetzt wird, als alles auf eine Karte zu setzen. Ein weiterer Tipp: Geduld haben. Langfristige Anlagen sind notwendig, damit es am Ende auch zum Gewinn kommt. Natürlich gibt es immer wieder Crashs, die dazu führen, dass die Anleger ihre Aktien verkaufen und andere Finanzgeschäfte bevorzugen. Mitunter können auch Verluste eingefahren werden, die dazu führen, dass der Anleger mit dem Gedanken spielt, sich von seinen Aktien zu trennen. Doch die letzten Jahre haben gezeigt, dass Anleger, die ihr Geld länger als 13 Jahre in Aktien investierten, Gewinne von mindestens 2,4 Prozent und maximal 15,4 Prozent pro Jahr verbuchten. Keine Garantie für die nächsten Jahre, jedoch ein erfolgversprechender Ausblick.

Nicht nur für Großverdiener geeignet

Für eine Anlage sind auch keine Unsummen erforderlich. Direktbanken bieten bereits die Möglichkeit, dass Anleger für gerade einmal 25 Euro/Monat Anteile an Fonds kaufen können. Dabei investieren die Anleger gleichzeitig in mehrere Aktien und können so auch das Risiko eines Verlusts vermindern. Geringverdiener können auch in Mischfonds (Anleihen, Aktien, Rohstoffe) investieren oder ihr Geld in Indizes wie den EuroStoxx, Dax oder MSCI World anlegen. Eine breite Streuung und ein langer Atem sind erforderlich, damit man auch mit wenig Kapital hohe Gewinne einräumen kann.

Der Vergleich lohnt sich

Zu beachten sind natürlich auch die anfallenden Kosten; jene können nämlich echte Renditekiller sein. Jedoch haben zahlreiche Direktbanken ihre Konditionen zuletzt geändert, sodass die Anleger heutzutage kaum mehr Angst haben müssen, ihre Gewinne durch hohe Kosten zu verlieren. Jedoch ist es ratsam, dass im Vorfeld die Anbieter verglichen werden. Nur dann, wenn kaum Gebühren fällig werden, ist es ratsam, den Anbieter zu wählen.

Auch mit kleinen Summen erfolgreich werden

Am Ende reichen 20 bis 50 Euro pro Monat aus, um aktiv in Aktien investieren zu können. Da es immer mehr Direktbanken gibt, die zu günstigen Konditionen ihre Dienste anbieten, entscheiden sich immer mehr Menschen für Aktien. Es benötigt kein großes Budget; am Ende zählen nur Geduld und ein paar Tipps und Tricks, damit das Aktieninvestment auch den gewünschten Erfolg bringt.

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