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Die richtige Hose für jede Figur – so finden Damen das passende Modell

Hosen gibt es heutzutage in allen erdenklichen Variationen – ob als klassische Blue Jeans, Chino-Hose, kurz oder lang, aus grobem oder feinem Stoff. Nahezu jede Frau kennt allerdings auch die Probleme, die mit dem Kauf einer Hose einhergehen. Sie zwicken am Bauch, sitzen am Oberschenkel zu straff oder sind schlicht und ergreifend einfach nicht bequem. Und wenn doch, dann sehen sie im Gegenzug dazu nicht mehr wirklich vorteilhaft aus.

Damit die neue Hose also wirklich perfekt ist, muss im Grunde alles stimmen, sei es nun die Länge, der Schnitt oder die Waschung.

Wichtige Faktoren beim Hosenkauf

1. Die Länge

Die Zeiten, in denen lange Hosen nur im Winter oder Herbst getragen wurden, sind längst vorbei, stattdessen haben sich Jeans und Co. mittlerweile auch im Sommer durchgesetzt, ebenso wie es Hotpants (mit passender Strumpfhose) übrigens auch im Winter getan haben. In dieser Hinsicht ist die Beinlänge einer Hose also keineswegs relevant; soll sie jedoch ein schönes und möglichst vorteilhaftes Bein zaubern, so werden bei der Hosenauswahl doch besser ein paar Dinge beachtet.

  • Die bekannten 7/8-Hosen, sommerliche Dreiviertellängen oder gar zu kurze Hochwasserhosen sind insbesondere bei kurzen Beinen eher unpassend, denn der optische Fluss des Beines wird hier durch den Bund bis zum Fuß unterbrochen, wodurch das Bein gestaucht wird – und letztendlich noch kürzer als ohnehin schon wirkt. Bei knielangen Hosen sieht die Sache hingegen schon ein wenig anders aus, denn sie enden an der schmalsten Stelle des Beines, sodass die natürliche Körperform betont wird.
  • Bei Hotpants können hingegen auch kleine Frauen zugreifen, denn je kürzer die Hose ist, desto länger erscheint das Bein. Entscheidender ist hier jedoch die Form des Beines, denn sind die Oberschenkel eher füllig, dann wirken Hotpants sehr unvorteilhaft. Abgesehen davon sollten Hotpants auch nicht zu jedem Anlass getragen werden. Gerade wenn Seriosität geboten ist, wirken sie schnell unpassend.
  • Bei langen Hosen gibt es grundsätzlich weniger Probleme, hier muss lediglich darauf geachtet werden, dass das Hosenende beim Laufen nicht auf dem Boden hängt, denn ansonsten entstehen unschöne abgeriebene Stellen. Auch sollten die Schuhe noch zu sehen sein, was insbesondere bei hohen Hacken wichtig ist – diese strecken nämlich nochmals das Bein. Etwas schwieriger wird es da schon bei kurzen Hosen und einer Kombination mit Strumpfhose. Gestreckt wird das Bein in diesem Fall nur, wenn möglichst wenig Muster auf der Strumpfhose sind.


Eine allgemeine Empfehlung, nach welcher Länge im Geschäft gesucht werden sollte, gibt es hier leider nicht, da sich die vielen unterschiedlichen Marken und Hersteller zum Teil doch stark unterscheiden. Hier hilft nur anprobieren und selbst entscheiden, am besten aber auch mit einem Paar Schuhe an den Füßen.

  • Tipp zum Messen der Beinlänge: Eine Hose, die die optimale Länge hat, wird mit einem Wollfaden an der inneren Beinlänge entlang gemessen – dieser Faden kann dann zum Einkaufen mitgenommen und als Maßband genutzt werden.

 

 

 

2. Der Schnitt

Nicht nur die Länge ist beim Hosenkauf ein entscheidender Faktor, ebenso muss auch der Schnitt entsprechend berücksichtigt werden. Einerseits gewährleistet er einen gewissen Tragekomfort, andererseits wird allerdings auch der Körper durch den richtigen oder falschen Schnitt völlig unterschiedlich betont. Mit der richtigen Hose ist es also durchaus möglich, optisch ein paar Pfunde „wegzuschummeln“, wird jedoch die falsche Wahl getroffen, so kann aber auch das Gegenteil der Fall sein, wie joy.de anhand von Promi-Beispielen zeigt.

  • Die Röhre
    Sie ist eine der beliebtesten Hosenformen, wirkt sich allerdings keinesfalls immer vorteilhaft aus. Grundsätzlich liegt sie sehr eng am Bein, wodurch selbiges stark betont wird – damit ist die Röhre vor allem für insgesamt eher schlanke Damen geeignet. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass sie auch am Knie eng anliegt und beim Zusammenraffen keine unschönen Beulen bildet.
  • Schlaghose
    Vor allem in den 70er Jahren erlebte sie ihren Höhepunkt, aber auch heute noch wird sie gern getragen. Bezüglich der Saumweite gibt es unterschiedlichste Variationen, am beliebtesten sind aber sicherlich die klassische Schlaghose, die sogar noch weitestgehend die Schuhe bedeckt und die Boot-Cut, also das nur leicht ausgestellte Modell. Vorteilhaft wirken die Hosen vor allem an den Problemzonen Bauch und Unterschenkel.
  • Karottenhose
    Die Karottenhose läuft von oben nach unten eng zusammen, am Unterleib und an den Oberschenkeln ist sie also noch verhältnismäßig weit, während sie an den Knöcheln eng sitzt. Mittlerweile wird diese Hosenart oftmals auch als Chino bezeichnet, wobei diese vornehmlich im Sommer zum Einsatz kommt, vielfach auch in Pastellfarben und mit Ballerinas kombiniert. Für die Damen, die Problemzonen an den Oberschenkeln oder dem Unterleib haben, ist dieser Hosentyp ideal. Allerdings muss bei den Modellen gleichzeitig darauf geachtet werden, dass die Hosen nicht zu weit geschnitten sind, denn ansonsten könnten sie kleine Pölsterchen noch weiter betonen.


Tipps und Tricks beim Hosenkauf im Internet

Wer online einkaufen möchte, der hat den entscheidenden Nachteil, dass die ausgewählten Hosen oder Jeans nicht vorab angezogen werden können, Kundinnen müssen sich also auf ihr gutes Auge und eine sinnvolle Größenauswahl verlassen. Es lohnt sich in diesem Zusammenhang, bei den unterschiedlichen Shops nach den entsprechenden Größentabellen zu suchen, sodass die eigenen Körpermaße auch wirklich auf die richtigen Größen übertragen werden können – hat ein Shop hingegen keine solche Tabelle, so ist die Größenauswahl im Grunde reines Glücksspiel und kann schnell nach hinten losgehen. Für Hosen bei street-one.de steht für Verbraucher beispielsweise der sogenannte Fit Guide zur Verfügung, mit dessen Hilfe nicht nur die optimale Größe gefunden, sondern auch deutlich gemacht wird, wie genau Verbraucher ihren Brust-, Taillen- und Hüftumfang sowie die Beinlänge korrekt messen. Ebenso steht außerdem eine kompakte Erklärung der verschiedenen Passformen bereit. Da diese von fast jeder Marke ein wenig anders bezeichnet werden, ist es vor dem Kaufen also durchaus sinnvoll, ein paar genauere Informationen einzuholen. Weitere Punkte, die beim Onlinekauf beachtet werden sollten, damit letztendlich kein Frust entsteht, sind außerdem ein kostenfreier Versand und gegebenenfalls auch Rückversand, sollte die Ware einmal doch nicht passen. Wer übrigens unsicher bei der Wahl eines vertrauenswürdigen Anbieters ist, der sollte auf Auszeichnungen wie das „Trusted Shops“-Logo achten oder aber im Vorfeld einige Kundenbewertungen studieren.

Abbildung 1: Stock Photo: 12684626 / www.istockphoto.com
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Abbildung 3: © Street-one.de

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