Du bist hier: 

Leder - Die Rückkehr eines Trendsetters

Wer Filme aus den Achtzigern mag, der kennt den Look: Motorradgangs in Lederklamotten, von den Stiefeln bis zu den Schirmmützen. Und genau dieser Look kehrt jetzt zurück. Natürlich mit modernisierten Schnitten, aber dennoch unverwechselbar cool und lässig.

sabine meyer / pixelio.de

Der Klassiker im Kleiderschrank

Die Lederjacke ist seit jeher ein Klassiker der Freizeitgarderobe. Früher wurde sie vor allem von Piloten und Motorradfahrern getragen, doch heutzutage kann sie jedermann auf der Straße tragen. Zum richtigen Bikerlook gehört natürlich auch die richtige Lederjacke im Bikerstil. Hier ist eines zu beachten: dickes Leder. Denn eine Bikerjacke muss beim Motorradfahren vor Wind und Wetter schützen, und das geht nur mit ausreichend dickem und festem Material. Auch wenn die Jacke nicht zum Fahren getragen wird, um einen authentischen Bikerlook zu kreieren, sollte das Leder trotzdem ausreichend dick und fest sein. Im besten Fall ist die Lederjacke aus Rinds- oder Schweineleder. Diese beiden Ledersorten eignen sich perfekt für Überbekleidung, da sie formfest, stabil, und warm zugleich sind. Zudem sollte die Lederjacke im Bikerstil lang geschnitten sein. Denn wenn die Bikerjacke beim Motorradfahren schützen soll, muss sie ausreichend lang geschnitten sein, um auch den Hintern bedecken zu können. Auch im Halsbereich muss die Jacke schützen. Der Kragen einer Bikerjacke sollte daher hochgeklappt immer bis zum Haaransatz reichen, um auch hier ausreichend schützen zu können. Doch wer sich im Bikerstil kleiden will, ohne tatsächlich zu fahren, der kann natürlich auch kürzere Jacken tragen. Eine modische Kürze der Jacke, bis knapp über das Gesäß, kann den sportlichen Gesamteindruck noch verstärken.

Leder an der Hose: Nicht nur zur Tracht

Der Lederhose, sofern es keine Krachlederne ist, haftet ein etwas schmieriges Image an. Doch das ist keineswegs richtig, ist die Lederhose doch immerhin ein äußerst modisches Kleidungsstück, wenn man sie richtig trägt. Natürlich hat eine echte Lederhose für Motorradfahrer keinen wie auch immer gearteten Ausschnitt oder sonstige Klischeevorstellungen. Eine Bikerhose sollte stattdessen - wie die passende Bikerjacke auch - aus dickem, festem Leder gefertigt sein. Die Hose muss immerhin starke Belastungen aushalten. Eine stilechte Bikerhose sollte daher immer dick und fest genug sein, um selbst schwierige Wetterbedingungen problemlos ertragen zu können. Daher sind auch Lederhosen meist aus Schweine- oder Rindsleder gefertigt, das für diese Zwecke absolut perfekt geeignet ist. Zudem sollte sie an den Oberschenkeln recht bequem geschnitten sein, unten am Saum allerdings eher eng anliegen. Dieser Schnitt ist notwendig, da zur Bikerhose stilecht Stiefel getragen werden.

Wer natürlich nicht zu 100 Prozent authentisch als Biker gekleidet sein will, sondern sich nur an den Look anlehnen will, der kann auch dünneres Leder als Material wählen. Auch der Schnitt der Lederhose kann durchaus schlanker oder weiter sein, doch ist die originale Lederhose im Bikerstil natürlich als Bootcut geschnitten.

Copyright ©2012 Ortskontrollfahrt.de GbR / OKF-Media. All rights reserved.