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Public Viewing auch nach 22 Uhr?

Das Public Viewing hat sich seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu einer der beliebtesten Formen entwickelt, die es Sportfans ermöglicht, sportliche Großereignisse zusammen mit anderen Fans zu genießen und trotzdem eine Art Stadionatmosphäre zu genießen. Dabei werden an belebten und beliebten Orten, den sogenannten Spots, Großbildwände aufgestellt, auf welchen das jeweilige Sportevent übertragen wird. Auch bei der diesjährigen Fußball-WM ist zu erwarten, dass zahlreiche Fans an den beliebtesten Spots für fast südländische Partylaune sorgen werden.

Jens Zehnder / pixelio.de

Besonders interessant ist diese Form der öffentlichen Liveübertragung natürlich für Fans, die für einen zusätzlichen Reiz für den Ausgang eines Matches dadurch sorgen, dass sie eine Sportwette auf das eine oder andere Team platzieren. Mit welchen Summen sie im Fall einer erfolgreichen Wette rechnen können, hängt natürlich von der jeweiligen Wettquote ab, die sich von Anbieter zu Anbieter erheblich unterscheiden können. Deshalb bietet etwa die Seite Wettquoten.org einen Überblick über die aktuell besten Quoten für jede sportliche Begegnung. In einem umfangreichen Ratgeberteil können sich Interessenten, die nur wenig Erfahrung mit Sportwetten haben, über die besten Strategien und Vorgehensweisen informieren.

Public Viewing wird im Bundestag behandelt

Von den 64 Begegnungen der aktuellen Fußball-WM wird etwa die Hälfte erst nach 22 Uhr angepfiffen. Das hat zunächst die Laune der Public Viewer erheblich getrübt. Denn eigentlich sind die Live-Übertragungen auf Großleinwänden spätnachts verboten. Doch für die aktuelle Fußball-Weltmeisterschaft will die Bundesregierung nun den gesetzlichen Rahmen für eine Ausnahmeregelung schaffen. Im Bundesumweltministerium wird deshalb an einer sogenannten "Public-Viewing-Verordnung" gearbeitet. Das Problem besteht darin, den schwierigen Spagat zwischen dem hohen öffentlichen Interesse und einen Mindest-Schutz für die Anwohner an den Public-Viewing Spots zu schaffen. Der Bundestag ist allerdings nur für den allgemeinen gesetzlichen Rahmen einer möglichen Ausnahmeregelung zuständig. Denn genehmigt werden müssen die Live-Übertragungen auch nach 22 Uhr weiterhin von den betreffenden Kommunen und Bundesländern. Der Anlass dafür, dass sich die Bundesregierung mit dem Thema beschäftigt, ist ein Beschluss der Länderumweltministerkonferenz. Diese hatte die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert, weil es auch bei den vergangenen Weltmeisterschaften 2006 und 2010 entsprechende Verordnungen mit Vorgaben bezüglich des Lärmschutzes gegeben habe.

Eine Alternative für die Fußballfans stellen natürlich Spots dar, an welchen keine Anwohner gestört werden können. Zu den beliebtesten Spots der Republik gehört beispielsweise die Allianz-Arena in München, die weitab von den nächsten Wohnsiedlungen errichtet worden ist. Ein weiterer Vorteil: Die Fußballfans können hier richtige Stadionluft schnuppern und die für die Übertragung notwendige Infrastruktur steht vor Ort bereits zur Verfügung.

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