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Milliardenaufträge für für Werften in Mecklenburg-Vorpommern

Rund zwei Monate nach der Übernahme von Nordic Yards durch die malaysische Genting-Gruppe sind am vergangenem Dienstag die ersten Verträge für Schiffsneubauten unterzeichnet worden. Am 10. Mai 2016 wurden in der Hansestadt Wismar zehn Schiffbauverträge im Gesamtwert von 3,5 Milliarden Euro unterzeichnet.

Während der Vertragsunterzeichnung in Wismar

Der Chef der Genting Group, Tan Sri Lim Kok Thay, betonte, dass auf alle vier Werftstandorte - Bremerhaven, Wismar, Stralsund und Warnemünde - nun viel Arbeit zukommt. Insbesondere für den stark wachsenden Markt in China würden für die nächsten Jahre zahlreiche Kreuzfahrtschiffe benötigt.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), die an der Vertragsunterzeichnung teilnahmen, begrüßten den Neustart. "Die geplanten Schiffbauvorhaben eröffnen neue Perspektiven für die Werftstandorte Wismar, Rostock und Stralsund", sagte Sellering. Glawe betonte den Wert der Verträge für die Werftstandorte, die 1.400 Beschäftigten, deren Familien und für die maritime Wirtschaft im Land insgesamt. Genting verspreche eine nachhaltige Auslastung mit Neuaufträgen. Die Genting-Gruppe hat nach eigenen Angaben 230,6 Millionen Euro für die drei Werften im Nordosten gezahlt. Zusammen mit der Lloyd-Werft sollen sie die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern.

"Ich freue mich auf die neue Perspektive auch für unsere Volkswerft." sagte Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow aus der Hansestadt Stralsund nach der Vertragsunterzeichnung, an der er persönlich teilnahm.

Copyright Fotos: Hansestadt Stralsund/Pressestelle

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