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Von zu Hause ausziehen – ein großer Schritt

Durchschnittlich ziehen junge Erwachsene in einem Alter von knapp 25 Jahren aus dem Elternhaus aus. Was einerseits Freiheit und Unabhängigkeit verspricht, bringt andererseits auch Verantwortung und Pflichten mit sich. Was es beim Auszug zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Eltern leisten Unterstützung

Ist die Entscheidung gefallen, dem Elternhaus den Rücken zu kehren, dann sollte dies natürlich zu aller erst mit den Beteiligten selbst abgeklärt werden. Ist man über 18 Jahre alt, dann können die Eltern den Auszug nicht verbieten, wozu es ohnehin bei einem gesunden Verhältnis zueinander ohnehin nicht kommen sollte. Oft können sie sogar mit hilfreichen Tipps und Hinweisen dienen, schließlich hat sich jeder irgendwann mal aufgemacht, um selbstständig zu leben und einen eigenen Haushalt zu führen. Nicht selten verspüren Mutter und Vater sogar eine gewisse Genugtuung darin, wenn das Kind endlich lernt, auf eigenen Beinen zu stehen und das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Lange Jahre der Erziehung und des Bekochens haben dann ein Ende und den Eltern bleibt wieder mehr Zeit für die eigenen Bedürfnisse.

Umzugsunternehmen zunächst vergleichen

Was kostet mein Umzug? Das ist wohl eine der zentralen Fragen, die sich junge Menschen stellen, die sich vorgenommen haben, das Elternhaus zu verlassen. Eine pauschale Antwort kann darauf nicht gegeben werden, denn sie ist abhängig davon, wohin man zieht und was man dorthin mitnimmt. Bleibt man in derselben Stadt oder Region und nimmt nur das Mobiliar des eigenen Zimmers mit, dann spricht vieles dafür, den Umzug in Eigenregie durchzuführen und sich etwa ein Mietfahrzeug zum Transport zu besorgen. Geht es aufgrund einer Ausbildung, eines Studienplatzes oder eines Jobs über die Grenzen eines Bundeslandes hinaus und soll womöglich eine komplett neue Einrichtung her, dann ist es in der Regel ratsam, professionelle Unterstützung mit einzubeziehen und ein Umzugsunternehmen zu engagieren. Doch wer das Verladen und den Transport in professionelle Hände legt, muss nicht zwangsläufig ein Vermögen dafür hinblättern. Dank praktischem Online-Vergleich und unverbindlichen Kostenvoranschlägen lassen sich verschiedene Dienstleister bequem und kostenlos miteinander vergleichen.

Wohngemeinschaft: gute Gesellschaft zum kleinen Preis

Fragt sich schließlich noch, welche Wohnform denn am ehesten geeignet ist, wenn man das erste Mal unabhängig von den Eltern wohnt. Gerade bei Studenten sind Wohngemeinschaften eine beliebte Form des Zusammenlebens. Selbst ein happiger Mietpreis verliert seinen Schrecken, wenn man ihn durch drei oder vier teilt. Daneben weiß man sich stets in guter Gesellschaft und im Idealfall ergeben sich sogar echte Freundschaften. Wer lieber seine Ruhe haben möchte, der sucht sich eine eigene kleine Wohnung, die ins zur Verfügung stehende Budget passt. Teilweise werden diese sogar bereits vollmöbliert angeboten, sodass gar keine eigene Einrichtung mitgebracht werden muss.

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